Nethosting

Was versteht man eigentlich unter Nethosting? Mit dem Begriff Nethosting, der gelegentlich auch durch das Synonym Webhosting ersetzt wird, versteht man das zur Verfügung stellen von Speicherplatz (engl. Webspace) dem Webserver eines Internet Service Providers, abgekürzt ISP.

Server als Knotenpunkt

Auf diesem Server werden dann Webseiten untergebracht – von diesem Unterbringen leitet sich der Begriff ab, denn im Englischen nennt man einen Gasgeber Host. Die auf dem zur Verfügung gestellten Speicherplatz untergebrachten Seiten kann man in der Regel auf Dauer im Internet abrufen. Spezielle Internet-Dienstleistungsanbieter übernehmen diese Aufgabe und stellen neben dem Webspeicher meistens noch Datenbanken, E-Mailadressen und anderes zur Verfügung. Nethosting Kunden nutzen den zur Verfügung gestellten Speicherplatz in aller Regel für eigene Webseiten, die privater, kommerzieller oder öffentlicher Natur sein können. Der Nethosting Anbieter stellt ferner komplexe Programme und verschiedene Anwendungen zur Verfügung, die auf diversen Script- und Programmiersprachen basieren. Als Beispiele sollen ASP, C, ColdFusion, Java, Perl, PHP, Python und Ruby genannt sein.

Persönliche Websites dank Nethosting

Viele Betreiber von Webseiten haben weder das know how, noch die Zeit, sich selbst um den Spiecherplatz, die Mailkonten und die Programme zu kümmern, weswegen häufig auf die Dienstleistungsangebote von Nethosting Anbietern zurück gegriffen wird. Für kleinere Unternehmen, Vereine und Institute würde es sich einfach nicht rechnen, eigene IT-Sachbearbeiter zu beschäftigen, wohingegen man beim Nethosting Kosten einsparen kann. Der Nethosting Dienstleister sorgt kontinuierlich dafür, dass die Seite permanent erreichbar ist, und ist außerdem für den Schutz der Seite, beispielsweise gegen Hacker, zuständig. Gute Nethosting Dienstleister verfügen über moderne Verschlüsselungstechnologien, die ihre Kunden vor unerwünschten Manipulationen schützen.

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